Frage der Woche 24/2019

Key Performance Indicator (KPI), was bedeutet das?

Die Antwort der Merki-Experten

Ein Key Performance Indicator (KPI) ist eine Schlüsselkennzahl. Mit Hilfe von KPIs werden der Erfüllungsgrad von Leistungszielen oder kritischen Erfolgsfaktoren innerhalb eines Unternehmens gemessen. Diese Schlüsselkennzahlen werden unternehmensspezifisch festgelegt und verändern sich je nach Situation des Unternehmens über die Zeit.

Frage der Woche 23/2019

Ich hab meine Steuererklärung elektronisch eingereicht. Braucht es noch irgendwo eine Unterschrift?

Die Antwort der Merki-Experten

Die jährlich einzureichende Steuererklärung kann entweder postalisch in Papierform oder direkt elektronisch eingereicht werden. Das Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift ist aber bei beiden Einreichungsformen einzuhalten. Bei der elektronisch übermittelten Steuererklärung ist dies das persönlich unterzeichnete Quittungsblatt. Nur dieses Quittungsblatt mit dem aufgedruckten Barcode erlaubt es der Steuerverwaltung technisch auf die übermittelten Daten zuzugreifen. Ohne Zustellung des unterzeichneten Quittungsblattes gilt deshalb die Steuererklärung als nicht abgegeben.

Frage der Woche 22/2019

Was sind eigentlich CAPEX?

Die Antwort der Merki-Experten

Capex bedeutet Capital Expenditures oder in deutsch Investitionen. Sie umfassen primär Anschaffungen von Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte wie Software, Konzessionen oder gewerbliche Schutzrechte. Zusätzlich fallen darunter geleistete Anzahlungen, Anlagen in Bau, Umbauten, Verbesserungen und Reparaturen, welche die normale Nutzungsdauer verlängern oder die Produktivität der bestehenden Anlagen erhöhen. Reine Instandhaltungsreparaturen sind keine Investitionen.

Frage der Woche 21/2019

Was bedeutet der Begriff „Kaizen“?

Die Antwort der Merki-Experten

Kaizen kommt aus dem Japanischen. Der Begriff setzt sich aus KAI = Veränderung / Wandel und ZEN = zum Besseren zusammen. Mit Kaizen ist die stetige Verbesserung von Tätigkeiten, Abläufen, Verfahren oder Produkten durch alle Mitarbeitenden eines Unternehmens gemeint.

Frage der Woche 20/2019

Was zeigt eine Geldflussrechnung auf und warum kommt ihr immer mehr Bedeutung zu?

Die Antwort der Merki-Experten

Die Geldflussrechnung (oder auch Cashflow Statement) ist ein integraler Bestandteil der finanziellen Berichterstattung. Sie lässt weniger Spielraum beim Ausweis der Zahlen zu und vermittelt ein cashbasiertes Bild des Unternehmens. Die Geldflussrechnung wird in der folgenden Struktur dargestellt:

Geldfluss aus Unternehmenstätigkeit (operativer Cashflow)

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

Der operative Cashflow zeigt die Fähigkeit des Unternehmens Geldüberschuss aus dem operativen Geschäft zu erzielen, Investitionen aus eigener Kraft zu finanzieren, Finanzschulden zu amortisieren und Gewinne an die Eigentümer auszuschütten.

Frage der Woche 19/2019

Was bedeutet eigentlich Fulltime Equivalents, oder kurz FTE?

Die Antwort der Merki-Experten

Fulltime Equivalents (Vollzeitäquivalente) sind auf 100% Stellenprozente umgerechnete Anzahl Beschäftigte im Unternehmen. FTE werden oft für die Berechnung von Produktivitätskennzahlen verwendet.

Frage der Woche 18/2019

Ich habe mich schrittweise und über eine Dauer von zwei Jahren selbständig gemacht. Seit diesem Jahr übe ich meine selbständige Erwerbstätigkeit im Haupterwerb aus. Kann ich meine BVG-Austrittsleistungen i.Z. mit der Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit noch beantragen oder ist es aufgrund der Frist von einem Jahr (siehe Frage der Woche 16/2019) zu spät?

Die Antwort der Merki-Experten

Für Personen, die in Teilschritten eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen, beginnt die Jahresfrist für die Beantragung der Barauszahlung erst in dem Zeitpunkt zu laufen, in dem die versicherte Person nicht mehr der obligatorischen Versicherung unterstellt ist. D.h. in dem Zeitpunkt, in dem die selbständige Erwerbstätigkeit im Haupterwerb ausgeübt wird.

Frage der Woche 17/2019

Ich möchte mich selbständig machen und mir meine BVG-Austrittsleistungen als Startkapital auszahlen lassen. Die Bedingungen dafür sind der Wegfall der Unterstellung unter die obligatorische berufliche Vorsorge sowie die Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit. Was bedeutet das?

Die Antwort der Merki-Experten

Selbständigerwerbende, die eine selbständige Erwerbstätigkeit im Haupterwerb ausüben, sind nicht der obligatorischen beruflichen Vorsorge unterstellt. Wer allerdings eine selbständige Erwerbstätigkeit nur im Nebenerwerb ausübt und im Haupterwerb Arbeitnehmender ist, untersteht für den aus dem Arbeitsverhältnis erzielten Lohn der obligatorischen Versicherung und hat somit keinen Anspruch auf eine Barauszahlung.

Zu beachten ist auch folgendes: Wenn man eine Kapitalgesellschaft gründet (insbesondere AG oder GmbH) und sich bei dieser anstellen lässt, bleibt man auch als Gründer aufgrund des Arbeitsvertrags mit dem Unternehmen im Sinne des AHV-Rechts angestellt und kann keinen Vorbezug tätigen.

Frage der Woche 16/2019

Kann ich meine BVG-Austrittsleistungen bei Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit beziehen

Die Antwort der Merki-Experten

Unter folgenden Bedingungen kann gemäss Art. 5 Abs. 1 lit. B FZG die Barauszahlung der Austrittsleistungen verlangt werden:

  • Wegfall der Unterstellung unter die obligatorische berufliche Vorsorge
  • Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit
  • Die Barauszahlung muss innerhalb eines Jahres nach Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit bei der zuständigen Vorsorgeeinrichtung beantragt werden.

Zu beachten ist, dass bei diesem Barauszahlungsgrund das Alles-oder-nichts-Prinzip gilt. Ein Teilbezug der Austrittsleistungen ist bei der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit nicht möglich.

Frage der Woche 15/2019

Stimmt es, dass Kadermitarbeitenden keine Überstundenentschädigung zusteht?

Die Antwort der Merki-Experten

Die Regelungen im OR betreffend Überstunden gelten auch, sofern nicht anders schriftlich vereinbart, grundsätzlich auch für leitende Kadermitarbeitende. Ein Verzicht auf die Kompensation oder Auszahlung von Überstunden ist deshalb schriftlich und im Voraus zu vereinbaren.